Das Malspiel

Die Äußerung entwächst einer inneren Notwendigkeit und hat mit Einfällen gar nichts zu tun. Diese Notwendigkeit besteht in jedem Menschen und ein jeder besitzt auch die angeborene Fähigkeit, die Äußerung möglich zu machen.

(Arno Stern)

 

Das Konzept des Malorts stammt von Arno Stern, der vor fast 70 Jahren den ersten Malort in Paris gegründet hat.

 

Das farbige Umfeld des Malortes inspiriert, sich spontan und im eigenen Rhythmus ohne Vorgaben auf den Malprozess einzulassen.

 

Wichtig ist der regelmäßige (wöchentliche) Besuch des Malortes über einen längeren Zeitraum, um diesen Prozess der eigenen Spur zu ermöglichen und erleben zu können. Im Normalfall dauert es einige Monate, bis all die Bewertungen und Belehrungen von außen abgestreift werden können, und die TeilnehmerInnen zu ihrer eigenen Spur finden können.

 

Außerhalb des Malortes wird das Bedürfnis zu malen meist zur Kunst hingeleitet. Im Malort wird dies vermieden und dadurch entwickelt sich eine einzigartige, vollkommen andere Äußerung.

 

Im Malspiel nach Arno Stern geschieht die spielerisch-spontane Äußerung um ihrer selbst willen. Sie richtet sich an keine Empfänger.

 

Es gibt im Malort Spielregeln, die das sorgsame Arbeiten mit dem Material und in der Gruppe ermöglichen. Innerhalb dieses Rahmens ist es möglich, das Malspiel frei zu genießen. Diese Spielregeln geben den Teilnehmern auch Sicherheit, Geborgenheit und Vertrautheit, die es braucht, um sich ungehindert und frei dem Malspiel zu widmen.

 

Das Malspiel fördert Eigenschaften, welche die Persönlichkeit des Malenden stärken.

Das Malspiel im Malort ist keine Therapie, wirkt jedoch therapievorbeugend!

 

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